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Designtreff Mai-2010: Vortrag von Mariko Takagi über jap. Schrift

„Lost in Translation“

Am 03.05. fand wieder unser Designtreff statt und es kamen wieder ca. 25 Personen. Super.

 

In ihrem Vortrag brachte Mariko Takagi den unwissenden Aliens, den Zuhörern die japanische Schrift und Typografie näher. Dabei stellte sie die unterschiedlichen Zeichensysteme vor, die in Japan benutz werden: Kanji (aus der chinesischen Schrift stammenden Bildzeichen), und die beiden Silbenschriften Hiragana (eher für grammatikalische Forman) und Katakana (zur phonetischen Übersetzung von Fremdwörtern und -namen). Aber auch das lateinische Alphabet (Romaji) und arabische Ziffern werden durchaus parallel verwendet. 

Insgesamt also für und Westeuropäer ein wilde Mischung. Dennoch schaffte Mariko Takagi kurz die Herkunft und die Beschaffenheit der drei Zeichensysteme anschaulich und teilweise recht amüsant vorzustellen. Was teilweise für absolute Laien recht schwierig nachzuvollziehen ist, jedoch mit Hilfe von zahlreichen Beispielen durchaus gelang.

 

Die zu Beginn des Vortrags im Rahmen ihrer Biografie vorgestellten freien Buchprojektes hatte Mariko Takagi zum Glück mitgebracht, so konnten die Teilnehmer im Anschluss an den Vortrag noch in den edlen, aufwendig gebundenen, teils mit handgeschöpften japanischen Bütenpapieren ausgestatteten Büchern stöbern. Unter anderem gewann wurde eines ihrer Bücher zum Schönsten Buch des Jahres 2001 prämiert.

 

Das Essen war wieder hervorragend, ebenso die Getränke und es freut uns, dass wieder Viele noch länger blieben und sich angeregt ausgetauscht haben.

 

 

Nächster Designtreff ist am 7. Juni 2010 mit dem Vortrag von Andreas Maxbauer: Aktuelle Tendenzen im Layout

 

 

 

Weitere Infos zu Mariko Takagi:

 

Am Sonntag eröffnet ihre Ausstellung „Eine Einladung zum Tee“ in Düsseldorf. Weitere Infos hier.

Mit dem selben Titel ist soeben ihr nneues Buch erschienen. ISBN 978-3-935053-3, 24,-

 

 

 

Mariko Takagi (* 1975), verbrachte ihre ersten neun Schuljahre an der japanischen Internationalen Schule in Düsseldorf. 2001 schloss sie ihr Grafikdesign-Studium an der FH Münster ab. Seit 2001 arbeitet sie als selbstständige Grafik-Designerin. Besonders interessieren sie Projekte, bei denen sie sich maßgeblich an der Entwicklung der Inhalte beteiligen kann. 

Ihre freien Buchprojekte wurden mehrfach prämiert, u. a. von der Stiftung Buchkunst, dem ADC, TDC, red dot und iF Design. Bisher hat Mariko Takagi vier Bücher zu japanischer Thematik publiziert. Diese Kultur ist ihr sehr vertraut und so interessiert sie sich – in der Rolle einer Vermittlerin zwischen zwei Kulturen – für die Aufbereitung japanischer Themen für deutsche Leser.

www.mikan.de

www.takagi.de

 

 

Fotos: Albert Bartel, Markus Bomholt

07.Mai.2010 - 10:53 von Albert Bartel (0 Kommentare)

Mariko Takagi – Japanische Schrift / Typografie

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