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Auf wiedersehen Verdana …
Typothek geht voran und bietet für die gesamte Bibliothek zusätzlich Weblizenzen an. Die Fonts und Schnitte werden nach den Bedürfnissen für das Projekt zusammengestellt und für alle Besucher der Seite sichtbar. Hier schließt sich — zumindest auf den ersten Blick — die Corporate-Design-Lücke im Internet.
Unternehmen mit einer Hausschrift , die sich nicht aus den Systemfonts von Windows bedient (schönen Gruß an IKEA), können diese jetzt auch auf Ihrer Internetseite einbetten, ohne den Umweg über Images zu machen und deshalb von Google mit Nichtachtung gestraft zu werden. Dabei sind diese Lizenzen nicht teuer — sie sind für einen Bruchteil der Volllizenz zu erhalten.
Klingt eigentlich gut … aber:
Leider werden nur aktuelle Versionen, gängiger Browser unterstützt. Das dies ein Problem ist zeigt sich besonders bei Großunternehmen oder Behörden, deren IT teilweise noch auf Windows 98/IE-6 läuft, was keine Seltenheit ist.
In einigen Jahren ist aber dieses Problem hoffentlich vom Tisch und diese Form der Gestaltung universell nutzbar. Vor allem finde ich aber bemerkenswert, dass sich ein Schriftenanbieter endlich eine andere, offenere (am Einsatz orientierte) Form der Vermarktung seiner Fonts überlegt hat.
http://www.typotheque.com/webfonts
Am Montag (ab 19:30 Uhr) ist übrigens wieder Stammtisch im A2. Bitte meldet Euch alle noch vorher an, wenn Ihr kommt.
30.Okt.2009 - 17:15 von Klaus Kretzer (0 Kommentare)


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